Zwei-Schritt-Prüfung:
Schritt 1: Leistungsbestimmung (entscheidet, „ob das Gerät betrieben werden kann“)
Listen Sie die Nennleistungen aller Geräte auf, die gleichzeitig betrieben werden sollen (angegeben auf dem Typenschild, Einheit: W).
Prüfen Sie, ob es sich bei einigen Geräten (z. B. Kühlschrank, Wasserpumpe) um induktive Lasten handelt, und ermitteln Sie deren Anlaufleistung.
Die Nennleistung der Stromquelle muss größer sein als die Summe der Nennleistungen aller Geräte; zudem muss die Spitzenleistung der Stromquelle größer sein als die höchste Anlaufleistung eines einzelnen Geräts.
Schritt 2: Kapazitätsbestimmung (entscheidet, „wie lange das Gerät betrieben werden kann“)
Schätzen Sie den täglichen Energiebedarf aller Geräte ab (Geräteleistung × Betriebsstunden pro Tag).
Multiplizieren Sie diesen Wert mit der gewünschten Autonomiezeit (Anzahl der Tage ohne externe Stromversorgung).
Fügen Sie einen Puffer von 20–30 % hinzu, um die erforderliche Gesamtkapazität (in Wh) zu erhalten.
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