Diese Klassifizierung basiert auf der Art und Weise, wie elektrische Geräte elektrische Energie in andere Energieformen umwandeln, und beeinflusst direkt ihre Anforderungen an die Stromversorgung:
Ohmsche Last: Die elektrische Energie wird nahezu vollständig in Wärmeenergie umgewandelt; Strom- und Spannungswellenformen sind phasengleich; es tritt kein Einschaltstoß auf. Beispiele: Glühlampen, Elektroheizgeräte, Wasserkocher, Induktionskochfelder. Die Auswahl ist am einfachsten: Es genügt, dass die Nennleistung der Stromversorgung der Geräteleistung entspricht.
Induktive Last: Enthält Spulen (z. B. Motoren, Kompressoren, Transformatoren); der Stromverlauf verzögert sich gegenüber der Spannung. Das entscheidende Merkmal ist ein sehr hoher Einschaltstrom (Einschaltleistung). Beispiele: Kühlschränke, Klimaanlagen, Pumpen, Bohrmaschinen, Rührgeräte. Bei der Auswahl muss sichergestellt sein, dass die Spitzenleistung der Stromversorgung die Einschaltleistung abdeckt; andernfalls startet das Gerät nicht und die Überlastschutzeinrichtung der Stromversorgung löst aus.
Kapazitive Last: Enthält kapazitive Schaltkreise (z. B. LED-Treiber, Schaltnetzteile für Computer). Bei Inbetriebnahme kann kurzzeitig ein Stromstoß auftreten, der jedoch in der Regel geringer ist als bei induktiven Lasten. Für die Auswahl genügt eine Leistungsreserve von ca. 20 %.
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