„Zyklus“ bezeichnet einen vollständigen Lade- und Entladevorgang mit einer Tiefentladung von 100 %. Beispiel: Die Batterie wird von 100 % auf 0 % entladen und anschließend wieder vollständig aufgeladen – das entspricht einem Zyklus. Häufiger erfolgt die Berechnung kumulativ: Heute werden 60 % entnommen und die Batterie danach wieder vollständig aufgeladen; morgen werden weitere 40 % entnommen und erneut vollständig aufgeladen – dies ergibt ebenfalls insgesamt einen kompletten Zyklus.
Technische Unterschiede:
NCM-Lithium-Nickel-Cobalt-Mangan-Oxid-Akku (verwendet in den Serien E240/E500/E1000/Pro): Aufgrund seiner chemischen Eigenschaften weist dieser Akku eine hohe Energiedichte auf, doch belastet jeder Lade- und Entladezyklus die Elektrodenmaterialien stärker. Nach etwa 500 vollständigen Zyklen beträgt die verbleibende Kapazität typischerweise noch ca. 80 % der ursprünglichen Nennkapazität.
LiFePO₄-Lithium-Eisenphosphat-Akku (verwendet in den Serien Plus/V2): Seine kristalline Struktur ist besonders stabil, und die Volumenänderungen während des Lade- und Entladevorgangs sind gering. Daher ermöglicht er deutlich mehr Zyklen: Nach etwa 3.000 bis 4.000 Zyklen behält der LiFePO₄-Akku noch über 80 % seiner ursprünglichen Kapazität bei. Dies bedeutet eine deutlich geringere Alterungsrate innerhalb derselben Nutzungsdauer, niedrigere Langzeitkosten sowie eine höhere Zuverlässigkeit.
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